Erbaut für Sklaven und Aufseher um 1700 ist De Waterkant einer der
wenigen Stadtteile mit historischem Flair.
Gelegen
and den Ausläufern von Kapstadts Signal Hill, über Kapstadts Hafen und
der berühmten V&A Waterfront, ist das Viertel De Waterkant bekannt für
seine einzigartige Kap georgianische Architektur, seine malerischen
Kopfstein gepflasterten Strassen mit vielen Boutiquen, Cafes und
Restaurants, die auch die höchsten Ansprüche Reisender erfüllen. De
Waterkant ist eine sichere Gegend. Es gibt einen 24-stündigen
Sicherheitsdienst.
Auf
der sunny side, die sich im Waterkant Viertel (und dem benachbarten
Green Point), dem ältesten Stadtteil zwischen Strand Street und der
Table Bay zur wild side Cape Towns entwickelt hat – zumindest für die
Mädels und Jungs. Hier ist die Gay-Szene Südafrikas zu Hause, denn von
den gut 300 000 Queers (Kapstadts Gesamtbevölkerung zählt 4 Mios) leben
die meisten in dieser Gegend am Fuß des Signal Hill mit einem
unglaublich adrenalinpuschenden Blick auf den Atlantischen Ozean
Kein Haus gleicht hier dem anderen, nicht einmal ähneln Vorderfront und
Rückseite eines Gebäude sich. Und alle sind in den unterschiedlichsten
Farben angestrichen, so dass De Waterkant das Flair der Rainbow - Nation
wiederspiegelt. Auch den Frohsinn, denn auf den Dachterrassen wird
gepartyt, manchmal jeden Abend, oft bis zum nächsten Morgen und wer es
sieht oder hört und vorbeikommen will, soll das tun. Denn die
Schwulenszene Cape Towns ist nicht ein bisschen zickig. Das merkt man
auch beim Besuch der Lokalitäten, die sich übrigens gleich zu Beginn der
Neubesiedlung des Viertels etablierten. Roussel war mit The Waterkant
Café, dem Top Restaurant im Areal der erste, dann kam Frank und
eröffnete das Anatouli und The Manhattan Café ließ nicht lange warten
auf sich warten, genauso wie die Blah-Bar, eine erstklassige Nachtbar
mit ganz edlen Schwulen, Lesben und Transvestiten und The Bronx und
Angels, sowie das Brenda´s Bash (nur für Lesben), die auch schon seit
dieser Zeit etabliert sind, ebenso wie The Hot House, die piccobello
Sauna in der Jarvis Street . Szene und Strich sind hochaktiv, aber nicht
aufdringlich. Schrill und glitzernd und farbig, aber nicht tuntig - es
sieht aus, als sei´s ein Riesenspaß in Cape Town schwul oder lesbisch zu
sein, zumal kein nicht so warmer Mensch sich an das andersartige Treiben
stört.